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Gelesen · Unternehmen

Erst der Anwendungsfall, dann die KI

Worum es geht

Der Leitfaden beginnt mit einer vertrauten Szene: „Wir brauchen jetzt auch KI.“ – „Wofür genau?“ Seine Kernaussage: KI bringt keinen Wert an sich, sondern erst dort, wo sie ein konkretes Problem besser oder schneller löst als bisher.

Nach Beispielen aus Handel, Finanzwesen, Fertigung, Gesundheitswesen und Mobilität beschreibt das E-Book, wie man zu guten Anwendungsfällen kommt: über Workshops mit Fachabteilungen und IT, Gespräche mit den Menschen, die die Abläufe kennen, und den Blick auf wiederkehrende, manuelle Routinen. Eine Checkliste mit acht Fragen hilft zu prüfen, ob ein Anwendungsfall reif für einen Pilot ist – vom geschäftlichen Nutzen über vorhandene Daten bis zu rechtlichen und ethischen Risiken. Der letzte Teil stellt die eigenen Produkte des Herausgebers vor.

Einordnung

Die wichtigste Frage steht gleich am Anfang: wofür genau? Sie klingt banal, wird aber in vielen Organisationen übersprungen, weil der Druck groß ist, „irgendetwas mit KI“ zu machen.

Brauchbar ist vor allem die Checkliste. Sie fragt nicht nur nach Technik, sondern auch danach, ob die betroffenen Fachbereiche offen und eingebunden sind und ob Datenschutz und Compliance mitgedacht wurden. Diese Fragen gelten unabhängig davon, welches Produkt später zum Einsatz kommt.

Zur Einordnung der Quelle: Microsoft verkauft die im Leitfaden empfohlenen Werkzeuge; die Zahlen im Einstieg stammen aus einer eigenen Studie des Herausgebers.

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